Alles Neue für die industrielle Vernetzung

R3 Solutions, das Technologieunternehmen für die drahtlose, zuverlässige Echtzeitübertragung von Industriedaten, bringt im September das „Summer Release“ seiner Wireless Ethernet Bridge mit vielen neuen und verbesserten Features heraus. Das Release und die parallele Einführung der neuen „Bridge E“ markiert den Beginn eines sechsmonatigen Software-Release-Zyklus und eines neuen Designansatzes, bei dem die bewährte EchoRing-Technologie noch konsequenter an die Anforderungen des industriellen Einsatzes angepasst wurde.

R3 Solutions, das Technologieunternehmen für die drahtlose, zuverlässige Echtzeitübertragung von Industriedaten, bringt im September das „Summer Release“ seiner Wireless Ethernet Bridge mit vielen neuen und verbesserten Features heraus. Das Release und die parallele Einführung der neuen „Bridge E“ markieren den Beginn eines sechsmonatigen Software-Release-Zyklus und eines neuen Designansatzes, bei dem die bewährte EchoRing-Technologie noch konsequenter an die Anforderungen des industriellen Einsatzes angepasst wurde.

„Neuer Name, neues Release, neue Features - bewährte Zuverlässigkeit"- R3 Solutions präsentiert die neueste Version seiner EchoRing Ethernet Bridge, die künftig ‚Bridge E‘ heißen wird, wobei das ‚E‘ für EchoRing-Technologie steht.

Mit dem neuen Namen beginnt für R3 Solutions eine neue Ära. Künftig wird es pro Jahr zwei große Software-Releases für die Produkte von R3 geben: ein „Summer Release“ mit neuen getesteten Funktionen für die Anwender und ein „Winter Release“, das auf die Systempflege ausgerichtet ist.

„Mit diesen Release-Zyklen wollen wir unsere Stellung als zuverlässiger Partner für die Fertigungsautomatisierung und andere Industriebereiche ausbauen und die Weiterentwicklung unserer EchoRing-Technologie berechenbarer machen“, erklärt Thomas Förste, Chief Product Officer bei R3 Solutions.

Industrielle Funktionalität deutlich erweitert

In das Sommer-Release von Bridge E fließen die Erfahrungen aus dem Einsatz der EchoRing-Technologie in vielen verschiedenen industriellen Anwendungen ein, etwa in der Robotik, im Maschinenbau oder in der Automobilindustrie. „Damit passen wir unsere Bridge E und ihre Software konsequent an die industriellen Anforderungen an“, betont Thomas Förste.

Oberste Priorität beim Release war es, die bewährte Zuverlässigkeit und Sicherheit der drahtlosen Übertragung beizubehalten und gleichzeitig praktische und benutzerfreundliche Funktionen zu integrieren.

Der Schwerpunkt der Software-Entwicklungen lag auf der einfachen Bedienung der Bridge E mit deutlich verbesserter Funktionalität. Die neue „Plant UI“-Steuerungs- und Konfigurationsoberfläche ist die sichtbarste Änderung, die es industriellen Anwendern ermöglicht, hochskalierte Bridge E-Installationen zentral zu verwalten.

Die Plant User Interface ist Teil des jetzt Windows-basierten Config Servers, der die Konfiguration, die Handhabung von Updates und die Gerätesteuerung ermöglicht. Dieses neue Server-Softwarepaket macht den bisher erforderlichen dedizierten Config Server als zusätzliche Hardware überflüssig und die Einrichtung und Wartung des EchoRing-Netzwerks noch einfacher.

Ebenfalls neu und oft nachgefragt ist die sogenannte „EchoRing Runtime Control Interface (ERCI)“. Die Steuerschnittstelle ist direkt in Bridge E und der Plant UI verfügbar. Sie ermöglicht es, den Status der Bridge E-Geräte skriptbasiert zu erfassen und deren Funktionen im laufenden Betrieb per Steuerbefehl einzustellen.

Ab dem Summer Release kann der Datenverkehr im EchoRing-Netzwerk noch besser und vielfältiger über Quality of Service gesteuert werden. Es stehen fünf Prioritäts-Warteschlangen zur Verfügung, um den Verkehr nach Klassen zu priorisieren. Zusammen mit weiteren Detailverbesserungen konnten die Entwickler von R3 Solutions die Zuverlässigkeit in Bezug auf Paketverluste beim Datentransport (Packet Loss Rate) reproduzierbar um eine Größenordnung auf weniger als 10-7 verbessern.

Auch die Funktionen zur Konfiguration und Inbetriebnahme der Bridge haben die Entwickler von R3 Solutions weiterentwickelt. Firmware-Updates und Konfigurationsänderungen können nun über die bestehende Ethernet-Verbindung aus der Ferne ohne physischen Zugriff auf die Hardware durchgeführt werden.

Optional kann die Bridge E ab dem Sommer-Release mit einer festen IP-Adresse ausgestattet werden. Dadurch reduziert sich die Zeit für das Booten deutlich auf ca. 5 Sekunden, wodurch die Bridge auch beim Booten deterministisch, d.h. vorhersehbar, arbeitet.

Im Vergleich zum Vorgänger fällt bei der Bridge E die optionale zweite Antenne auf der Hardwareseite auf, die ein reibungsloses Roaming in mobilen Anwendungen wie automatisch geführten Fahrzeugen (AGVs) ermöglicht. Während die erste Antenne noch in der aktuellen Zelle eingeloggt ist, verbindet sich die zweite Antenne bereits mit der nächsten Zelle, die durchfahren wird. Der Wechsel der aktiv genutzten Antenne erfolgt in Bruchteilen einer Sekunde.

Roaming und Übergabe standen auch im Fokus der Entwickler auf der Softwareseite. Die neue ERCI-Schnittstelle ermöglicht eine feingranulare Steuerung des Übergangs zwischen Netzwerksegmenten. Vorab kalibrierte Übergabeszenarien können in der Konfiguration gespeichert werden, was einen reibungslosen Segmentübergang in Echtzeit sicherstellt.

Stark durch die Unternehmensgruppe

R3 Solutions bietet auch durch seine Unternehmensstruktur bewährte Zuverlässigkeit. Als Teil der Peppermint-Familie und mit zahlreichen industriellen Partnerschaften ist R3 Solutions ein etablierter Akteur im industriellen Networking. Mit der neuen Version der Bridge E und der deutlich erweiterten Software können industrielle Anwender nun Anwendungen über Funk realisieren, die zuvor nicht möglich waren.

Über R3

R3 Solutions mit Sitz in Berlin, Deutschland, ist ein weltweit führender Anbieter von Hochleistungslösungen für die drahtlose Übertragung industrieller Daten in einer Vielzahl von Maschine-zu-Maschine-Kommunikationsanwendungen. Die von R3 entwickelte EchoRing-Technologie kombiniert die Zuverlässigkeit einer Kabelverbindung mit der Flexibilität eines drahtlosen Netzwerks bei Latenzen von weniger als fünf Millisekunden. Zu den Nutzern der EchoRing-Technologie gehören bereits bekannte Unternehmen wie ABB, BMW Group und Pilz.

Über die EchoRing-Technologie

Die EchoRing-Technologie ist eine Entwicklung der in Berlin ansässigen R3 Solutions GmbH. Sie basiert auf dem im Netzwerkbereich bewährten Token-Ring-Ansatz: Alle innerhalb eines Systems verbundenen Netzwerkknoten tauschen permanent Informationen über die jeweiligen Kanalzustände aus und gewährleisten auf diese Weise automatisch den optimalen und verzögerungsfreien Fluss aller Datenströme, auch bei kurzzeitig notwendigen Kanalwechseln. Latenz und Zuverlässigkeit sind deterministisch, was bedeutet, dass die Technologie alle Anforderungen an eine ultrazuverlässige Echtzeitkommunikation (URLLC) erfüllt. EchoRing kann nahezu jede industrielle Installation – bestehend oder neu – drahtlos vernetzen, ohne erheblichen Einrichtungsaufwand, und unterstützt zahlreiche Kommunikationsprotokolle wie PROFINET, Ethernet/IP und viele mehr. Für jede Datenquelle ist lediglich eine kompakte Bridge E mit einem Industrial Ethernet Interface erforderlich, die in Verbindung mit anderen Bridges die bisherigen verkabelten Übertragungswege durch drahtlose ersetzt.

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